Statistische Erhebungen

Statistische Erhebungen 2016

Grafiken_EAEW_2016.pdf (415,6 KiB)

Erläuterungen

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist erneut gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und zwar um fast 1,3 Mio Euro. Die Teilnehmerbeiträge machen nach wie vor den größten Teil der Einnahmen aus und sind im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegen – was umso bemerkenswerter ist, als die Zahl der Teilnahmen um ca. 23 000 leicht gesunken ist. Insofern ist dies ein Zeichen dafür, dass die Teilnehmerbeiträge angehoben worden sind. Einen markanten Zuwachs um ca. 25 % von 2,18 auf 2,7 Mio Euro verzeichnet der Personalkosten-Zuschuss des Landes Baden-Württemberg – dies hängt mit der fortgeführten Erhöhung dieser Zuschüsse zusammen (s.u.). Ebenfalls gestiegen sind sowohl in absoluten Zahlen wie prozentual (von 20 % auf 22 %) sonstige Einnahmen wie Erlöse/Spenden; diese für die Einrichtungen sehr arbeitsintensive Einkommensquelle hat also nach einem Rückgang im vorigen Jahr wieder an Bedeutung gewonnen und sich dem Niveau von 2014 angenähert. Die kirchlichen Zuschüsse sind nur leicht gestiegen, so dass sich die nach wie vor gute Kirchensteuereinnahmelage (noch) nicht einem stärkeren finanziellen Engagement widerspiegelt.  Prozentual unverändert blieben Stadt- und Landkreiszuschüsse (weiterhin 11%), in absoluten Zahlen erneut etwas gestiegen, so dass hier von verlässlichen Partnerschaften ausgegangen werden darf. Auf der Ausgabenseite ist die Aufteilung der Ausgabenbereiche Personalausgaben, Sachausgaben und Allgemeine Ausgaben nach Anteilen nur leicht verändert: Die Personalausgaben haben 2 % abgegeben, 1 % an die Allgemeinen Ausgaben und 1 % an die Sachausgaben. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie die Einrichtungen die gestiegenen Landesmittel, die als Personalkostenzuschüsse zu verwenden sind, der Ausweitung von Dienstaufträgen zugutekommen lassen.

Unterrichtseinheiten: Die EAEW verzeichnet nun zum dritten Mal in Folge einen leichten Anstieg. Dieser betrifft vor allem Bildungswerke, weniger die Familienbildungsstätten, die zunehmend Formate anbieten, die nicht nach dem Weiterbildungsgesetzt förderfähig sind. Reihenfolge und prozentualer Anteil der Stoffgebiete sind fast unverändert: Familienbildung/Pädagogik vor Gesundheit, Theologie, Kreativität und Kunst/Literatur. Am Schluss folgen Politik und weitere Themenfelder (Soziologie, Recht, Wirtschaft, Sprachen usw.) Auffällig ist der hohe Zuwachs im Bereich Theologie um über 3000 UEs, geschuldet dem Reformationsjubiläum mit vielen Veranstaltungen und Kursen.

Teilnahmen: Bei den Teilnahmen hat sich der negative Trend aus 2015 nicht fortgesetzt; es gab eine leichte Steigerung um ca. 23 000 bzw. 2 %. Die meisten Teilnahmen fallen in fast unveränderter Reihenfolge  auf die Themenbereiche Theologie (Leichter Zuwachs auf 29%), Familienbildung/Pädagogik (unverändert 20%),  Kunst/Literatur (leichter Rückgang auf 21%) und Politik sowie Gesundheit (beide mit leichten Rückgängen um jeweils 1 %).

Entwicklung des Landeszuschusses: Der Wert einer UE liegt in 2016 bei über 7  Euro. Er hat sich damit seit 2011 mehr als verdoppelt. Allerdings wird der Betrag für das laufende Jahr nicht angehoben, und da die Zahl der Unterrichtseinheiten gestiegen ist, der Betrag aber stagniert, sinkt der Wert einer UE von 7,40 auf 7,07 Euro. Nun ist im Weiterbildungspakt in Aussicht gestellt worden, dass Baden-Württemberg sich bei den Personalkostenzuschüssen dem Bundesschnitt angleichen wird. Dieses Ziel ist nun wieder etwas aus dem Blickfeld gekommen.                                    

 

Statistische Erhebungen 2015

Grafiken_EAEW_2015.pdf (411,9 KiB)

Erläuterungen

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist erneut gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und zwar auf bemerkenswerte Weise: Es ergibt sich eine Steigerung von über 5 %. Die Teilnehmerbeiträge machen nach wie vor den größten Teil der Einnahmen aus und sind dieses Mal im Vergleich zum Vorjahr sogar um 1 % gestiegen – was umso bemerkenswerter ist, als die Zahl der Teilnahmen selbst leicht gesunken ist. Insofern ist dies ein Zeichen dafür, dass die Teilnehmerbeiträge angehoben worden sind. Einen starken Zuwachs von 11 % auf 13 % verzeichnet der Staatszuschuss – dies hängt mit der umgesetzten Erhöhung der Landeszuschüsse zusammen (s.u.). Stärker zurückgegangen sind sowohl in absoluten Zahlen wie prozentual (von 23% auf 20%!) sonstige Einnahmen wie Erlöse/Spenden; diese für die Einrichtungen sehr arbeitsintensive Einkommensquelle hat also nicht weiter an Bedeutung gewonnen und sich dem Niveau von 2013 angenähert. Kirchliche Zuschüsse sind prozentual auf gleichem Niveau geblieben (17 %), so dass sich die gute Kirchensteuereinnahmelage (noch) nicht in den Zahlen widerspiegelt.  Prozentual unverändert blieben Stadt- und Landkreiszuschüsse (weiterhin 11%), in absoluten Zahlen erneut etwas gestiegen. Auf der Ausgabenseite ist die Aufteilung der Ausgabenbereiche Personalausgaben, Sachausgaben und Allgemein Ausgaben nach Prozenten unverändert, dafür aber in absoluten Zahlen überall angestiegen. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie die Einrichtungen die gestiegenen Landesmittel, die als Personalkostenzuschüsse zu verwenden sind, der Ausweitung von Dienstaufträgen zugutekommen lassen.

Unterrichtseinheiten: Die EAEW verzeichnet –anders als in den Vorjahren – zum zweiten Mal einen leichten Anstieg. Dieser betrifft Familien-Bildungsstätten wie Bildungswerke, erstere prozentual in etwas stärkerem Umfang. Reihenfolge und prozentualer Anteil der Stoffgebiete sind fast unverändert: Familienbildung/Pädagogik (42 % gegenüber 41 % im Vorjahr), Gesundheit (unverändert 22%), Theologie (unverändert 12%), anders als im Vorjahr leichter Anstieg  in absoluten Zahlen!) und Kreativität (10 % gegenüber 11% im Vorjahr). Während die Bereiche Familienbildung/Pädagogik, Gesundheit und Theologie leichte Zuwächse in absoluten Zahlen aufweisen, sind die Bereiche Kreativität und Kreativität Kunst/Literatur erneut zurückgegangen.

Teilnahmen: Bei den Teilnahmen hat sich der positive Trend aus 2014 nicht fortgesetzt; der Rückgang betrifft alle Gebiete gleichermaßen. Vielleicht hängt dies damit zusammen, dass Veranstaltungsreihen vom Statistik-Programm immer stärker als „eine“ Veranstaltung gezählt werden mit einer Durchschnittszahl von Teilnehmenden. Die meisten Teilnahmen fallen in fast unveränderter Reihenfolge  auf die Themenbereiche Theologie (unverändert 28%), Familienbildung/Pädagogik (wieder leichter Rückgang auf 20%),  Kunst/Literatur (leichter Zuwachs auf 22%) und Politik sowie Gesundheit (beide mit Zuwächsen auf jeweils 10% gegenüber 9% im Vorjahr). Dabei können die Themenbereiche Kunst/Literatur und v.a. Politik Zuwächse verzeichnen, letzteres vermutlich auch der Flüchtlingssituation in 2015 geschuldet.

Entwicklung des Landeszuschusses: Der Wert einer UE liegt in 2015 bei 5,974 Euro. Er ist damit von 3,465 Euro in 2011 über  4,129 Euro in 2012, 4,367 Euro in 2013 und 4,82 Euro in 2014 deutlich gestiegen. Die für 2016 in Aussicht gestellte Steigerung um 20% auf ca. 7 Euro ist vollzogen, so dass das Land seinem  Ziel deutlich näher gekommen ist, das Zuschussniveau in Baden-Württemberg auf den bundesweiten Durchschnitt von ca. 13 Euro anzuheben. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, die in den Einrichtungen Spielräume eröffnet.                                    

 

Statistische Erhebungen 2014

Grafiken_EAEW_2014.pdf (151,9 KiB)

Erläuterungen

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist erneut gegenüber den Vorjahren 2012 und 2013 gestiegen. Die Teilnehmerbeiträge machen zwar nach wie vor den größten Teil der Einnahmen aus, sind aber auch in diesem Jahr wieder sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual gesunken (von 41% auf 38%). Ob dies ein Zeichen dafür ist, dass die Erhöhung der Landeszuschüsse eine Entlastung der Teilnehmer/innen ermöglicht, werden die kommenden Jahre zeigen. In absoluten Zahlen sowie erstmals auch prozentual (von 10% auf 11%) gestiegen ist in 2014 erneut der Staatszuschuss – dies hängt mit der umgesetzten Erhöhung der Landeszuschüsse zusammen (s.u.). Erneut gestiegen in absoluten Zahlen wie prozentual (von 20% auf 23%!) sind sonstige Einnahmen wie Erlöse/Spenden; diese für die Einrichtungen sehr arbeitsintensive Einkommensquelle hat also weiter an Bedeutung gewonnen. Kirchliche Zuschüsse sind anders als im Vorjahr in absoluten Zahlen wie prozentual leicht zurückgegangen (auf 17% von 18%). Prozentual unverändert blieben Stadt- und Landkreiszuschüsse (weiterhin 11%), in absoluten Zahlen erneut etwas gestiegen. Auf der Ausgabenseite sind die Personalausgaben in absoluten Zahlen etwas zurückgegangen und prozentual bei 62% geblieben; die allgemeinen Ausgaben sind in absoluten Zahlen gestiegen, prozentual gleichgeblieben. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die Einrichtungen die gestiegenen Landesmittel überwiegend Personal (Ausweitung der Dienstaufträge und/oder Erhöhung der Honorare bzw. Gehälter), Sachausgaben und/oder der Entlastung der Teilnehmenden (Gratisangebote für bestimmte Zielgruppen) zugute kommen lassen.

Unterrichtseinheiten: Die EAEW verzeichnet –anders als in den Vorjahren – einen leichten Anstieg. . Dieser trifft Familien-Bildungsstätten wie Bildungswerke, letztere prozentual in etwas stärkerem Umfang. Reihenfolge und prozentualer Anteil der Stoffgebiete sind fast unverändert: Familienbildung/Pädagogik (41% gegenüber 43%, 43%, 44% bzw. 45% in den Vorjahren), Gesundheit (22% gegenüber 21% im Vorjahr), Theologie (unverändert 12%, anders als im Vorjahr leichter Anstieg in absoluten Zahlen!) und Kreativität (weiterhin 11%). Während die Bereiche Gesundheit, Theologie, Kreativität leichte Zuwächse in absoluten Zahlen aufweisen, ist der Bereich Kunst/Literatur zurückgegangen.

Teilnahmen: Auch bei den Teilnahmen hat sich erstmals wieder - nach Jahren des Rückgangs: mit Ausnahme des Jahres 2011 durchgängig seit 2008 bis 2013 – ein Zuwachs abgezeichnet, der auf die Bildungswerke zurückzuführen ist. Dieser Anstieg in der Teilnehmerzahl lässt sich sowohl bei Kursen/Seminaren (deren Anzahl in absoluten Zahlen deutlich rückläufig war!) als auch bei Einzelveranstaltungen beobachten. Die meisten Teilnahmen fallen in fast unveränderter Reihenfolge auf die Themenbereiche Theologie (leichte Steigerung absolut, prozentual unverändert 28%), Familienbildung/Pädagogik (anders als im Vorjahr leichte Steigerung auf 21%), Kunst/Literatur (deutlicher Rückgang auf 20% gegenüber 23%) und Politik sowie Gesundheit (beide mit Zuwächsen auf jeweils 10% gegenüber 9% im Vorjahr). Dabei können die Themenbereiche Theologie, Familienbildung/Pädagogik und v.a. Gesundheit Zuwächse verzeichnen.

Entwicklung des Landeszuschusses: Der Wert einer UE liegt in 2015 bei 5,974 Euro. Er ist damit von 3,465 Euro in 2011 über 4,129 Euro in 2012, 4,367 Euro in 2013 und 4,82 Euro in 2014 deutlich gestiegen. Wird auch die für 2016 in Aussicht gestellte Steigerung um 20% vollzogen, ist das Land seinem Ziel deutlich näher gekommen, das Zuschussniveau in Baden-Württemberg auf den bundesweiten Durchschnitt anzuheben. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, die in den Einrichtungen Spielräume eröffnet. Dies ist vor Ort angekommen: Die ersten Bildungswerke haben bereits neue (Projekt-)stellen geschaffen.                                     

Statistische Erhebungen 2013

Statistische Erhebungen 2013 (180,6 KiB)

Erläuterungen

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist erneut gegenüber dem Vorjahr 2012 leicht gestiegen. Die Teilnehmerbeiträge machen zwar den größten Teil der Einnahmen aus, sind aber auch in diesem Jahr sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual gesunken. In absoluten Zahlen (nicht aber prozentual: 10%) gestiegen ist in 2013 erneut der Staatszuschuss – dies hängt mit der umgesetzten Erhöhung der Landeszuschüsse zusammen (s.u.). Gestiegen in absoluten Zahlen wie prozentual (von 19% auf 20%) sind sonstige Einnahmen wie Erlöse/Spenden. Kirchliche Zuschüsse sind in absoluten Zahlen leicht gestiegen, prozentual gleichgeblieben (weiterhin 18%). Prozentual unverändert blieben Stadt- und Landkreiszuschüsse (weiterhin 11%), in absoluten Zahlen etwas gestiegen. Auf der Ausgabenseite sind die Personalausgaben weiter prozentual (nicht: in absoluten Zahlen) zurückgegangen, die allgemeinen Ausgaben sind in absoluten Zahlen wie prozentual etwas gestiegen.

Unterrichtseinheiten: Die EAEW verzeichnet – wie in den Vorjahren, jedoch stärker– wieder einen deutlichen Rückgang. Dieser trifft Familien-Bildungsstätten wie Bildungswerke, anders als im Vorjahr erstere in stärkerem Umfang. Reihenfolge und prozentualer Anteil der Stoffgebiete sind fast unverändert: Familienbildung/Pädagogik (43% gegenüber 43%, 44% bzw 45% in den Vorjahren), Gesundheit (weiterhin 21%), Theologie (unverändert 12%, Rückgang in absoluten Zahlen!) und Kreativität (weiterhin 11%). Nur im Bereich Gesundheit ist in absoluten Zahlen ein Zuwachs an Unterrichtseinheiten zu beobachten.

Teilnahmen: Auch bei den Teilnahmen hat sich ein klarer Rückgang abgezeichnet – wie mit Ausnahme des Jahres 2011 durchgängig seit 2008. Wie im Vorjahr gingen die Teilnahmen nicht nur bei Kursen/Seminaren, sondern auch bei Einzelveranstaltungen zurück. Die meisten Teilnahmen fallen in fast unveränderter Reihenfolge und bei unveränderten Prozentzahlen auf die Themenbereiche Theologie (leichte Steigerung absolut wie prozentual: 27%), Kunst/Literatur (23%, aber Rückgang in absoluten Zahlen), Familienbildung/Pädagogik (weiterer Rückgang auf 20%, deutlicher Rückgang in absoluten Zahlen) und Politik sowie Gesundheit (beide trotz Rückgängen weiterhin bei 9%). Dabei kann der Themenbereich Theologie wieder einen leichten Zuwachs an Teilnahmen verzeichnen, die Bereiche Familienbildung/Pädagogik und Kreativität jedoch einen deutlichen Rückgang.

Entwicklung des Landeszuschusses: Der Wert einer UE ist von 3,465 Euro in 2011 auf 4,129 in 2012 auf 4,367 in 2013 gestiegen; in 2014 liegt er bei 4,82 Euro. Für die Jahre 2015 und 2016 sind Steigerungen um jeweils 20% in Aussicht gestellt. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung – sie lässt hoffen, dass das ursprüngliche Ziel, die Personalkostenzuschüsse des Landes auf den Bundesdurchschnitt anzuheben, wenn auch etwas später als angekündigt noch erreicht werden kann, und sie eröffnet in den Einrichtungen Spielräume, die verantwortlich zu nutzen sind.

Statistische Erhebungen 2012

Statistische Erhebungen 2012 (305,7 KiB)

Statistische Erhebungen 2011

Statistische Erhebungen 2011 (144,3 KiB)

Erläuterungen

Vorbemerkungen:

In der Statistik 2011 sind zum zweiten Mal auch die Leistungen des Hauses der Familie Stuttgart, eines langjährigen Mitglieds der LEF/EAEW, abgebildet. Die vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Darstellung wird den Anteil der drei ökumenisch getragenen Familien-Bildungsstätten Stuttgart, Esslingen und Aalen am Gesamtvolumen der EAEW separat darstellen.

Die fba Schorndorf hat August 2011 ihre Arbeit eingestellt.

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist erneut gegenüber dem Vorjahr 2010 leicht gestiegen. Die Teilnehmerbeiträge sind in absoluten Zahlen deutlich gestiegen und machen mit unverändert 44% den größten Teil der Einnahmen aus. In absoluten Zahlen deutlich gesunken ist in 2011 der Staatszuschuss – dies hängt mit der neuen Bemessungsgrundlage (Dreijahresmittel 2007/08/09) zusammen; prozentual liegt er bei unverändert 9%. Gestiegen in absoluten Zahlen sind sonstige Einnahmen wie Erlöse/Spenden (weiterhin 16%). Kirchliche Zuschüsse (weiterhin 20%) und Stadt- und Landkreiszuschüsse (weiterhin 11%) sind in absoluten Zahlen ebf. etwas gestiegen. Auf der Ausgabenseite haben die Personalausgaben prozentual etwas verloren, die allgemeinen Ausgaben sind etwas gestiegen.

Unterrichtseinheiten: Die EAEW verzeichnet – anders als 2010 – wieder eine leichte Zunahme. Reihenfolge und prozentualer Anteil der Stoffgebiete sind fast unverändert: Familienbildung/Pädagogik (44% gegenüber 45% im Vorjahr), Gesundheit (weiterhin 20%), Theologie (12% gegenüber 11% im Vorjahr) und Kreativität (12% gegenüber 11% im Vorjahr). In all diesen Stoffgebieten – mit Ausnahme von Familienbildung/Pädagogik – ist in absoluten Zahlen ein Zuwachs an Unterrichtseinheiten zu beobachten.

Teilnahmen: Bei den Teilnahmen hat sich ein klarer Zuwachs abgezeichnet; dies ist vor dem Hintergrund des deutlichen Rückgangs der Jahre 2008, 2009 und 2010 sehr erfreulich. Allerdings geht ein Teil der Zuwächse darauf zurück, dass deutlich weniger Kurse/Seminare und mehr Einzelveranstaltungen angeboten werden – ein Trend, der sich nicht fortsetzen sollte. Die meisten Teilnahmen fallen in fast unveränderter Reihenfolge und bei unveränderten Prozentzahlen auf die Themenbereiche Theologie (28%), Kunst/Literatur (22%), Familienbildung/Pädagogik (22%) und Gesundheit (9%). Dabei kann der Themenbereich Theologie einen deutlichen Zuwachs an Teilnahmen verzeichnen, der Bereich Familienbildung/Pädagogik einen leichten Rückgang.

Anzahl der Veranstaltungen: Die Anzahl der Veranstaltungen ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Während die Anzahl der Kurse und Seminare wie bereits 2008, 2009 und 2010 deutlich rückläufig war, ist die Anzahl der Einzelveranstaltungen gegenüber beiden Jahren deutlich gestiegen. Dies lässt sich bei Familien-Bildungsstätten und Bildungswerken gleichermaßen beobachten.

Entwicklung des Landeszuschusses : Während der Landeszuschuss pro Unterrichtseinheit in 2011 aufgrund der deutlich höheren Zahl förderfähiger Unterrichtseinheiten bei nur 3,465 Euro lag, hat die Landesregierung ihr in der Koalitionsvereinbarung festgehaltenes Versprechen der stufenweisen Anpassung der Förderung auf das Niveau des Bundesdurchschnitts umgesetzt und in 2012 die Zuschüsse pro Unterrichtseinheit um 20% auf 4,129 Euro gesteigert.

Statistische Erhebungen 2010

Anzahl der Unterrichtseinheiten im Bereich der EAEW 2010
(aufgegliedert nach Stoffgebieten)

Anzahl der Unterrichtseinheiten in den Stoffgebieten der EAEW 2010

Anzahl der Teilnehmenden im Bereich der EAEW 2010

Teilnahmen in den Stoffgebieten der EAEW 2010

Erläuterungen

EAEW

Vorbemerkung: Da in der Statistik der EAEW 2010 erstmals auch die Leistungen des Hauses der Familie Stuttgart, eines langjährigen Mitglieds der LEF/EAEW, abgebildet werden, hat sich die Bezugsgröße gegenüber dem Vorjahr verändert. Wenn  die beschriebenen Entwicklungen darauf zurückzuführen sind, wird dies vermerkt.)

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist erneut gegenüber dem Vorjahr 2009 leicht gestiegen. Die Teilnehmerbeiträge sind in absoluten Zahlen deutlich gestiegen und machen mit unverändert 44% den größten Teil der Einnahmen aus. Ebenfalls in absoluten Zahlen deutlich gestiegen ist der Staatszuschuss; prozentual liegt er bei unverändert 9%. Gestiegen, und zwar sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual (16%), sind sonstige Einnahmen wie Erlöse/Spenden. Kirchliche Zuschüsse (20%) und Stadt- und Landkreiszuschüsse (11%) sind in absoluten Zahlen ebf. etwas gestiegen.

Unterrichtseinheiten: Die EAEW zeigt dank der erstmals in der EAEW-Statistik erfassten Einrichtung einen leichten UE-Zuwachs. Ohne deren Unterrichtseinheiten wäre wie in den letzten Jahren ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Reihenfolge und prozentualer Anteil der Stoffgebiete sind unverändert: Familienbildung/Pädagogik (45%), Gesundheit (20%), Theologie (11%) und Kreativität (11). In all diesen Stoffgebieten ist in absoluten Zahlen ein Zuwachs an Unterrichtseinheiten zu beobachten.

Teilnahmen: Bei den Teilnahmen hat sich der deutliche Rückgang der letzten drei Jahre fortgesetzt. Die meisten Teilnahmen fallen in unveränderter Reihenfolge auf die Themenbereiche Theologie (28%), Familienbildung (22%), Kunst/Literatur (22%) und Gesundheit (9%). Dabei kann nur der Themenbereich Kunst/Literatur einen Zuwachs an Teilnahmen verzeichnen.

Anzahl der Veranstaltungen: Die Anzahl der Veranstaltungen ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, was auf die neu in der EAEW-Statistik erfasste Einrichtung zurückzuführen ist. Während die Anzahl der Kurse und Seminare gegenüber 2008 und v.a. 2009 deutlich rückläufig war, ist die Anzahl der Einzelveranstaltungen gegenüber beiden Jahren deutlich gestiegen.

Statistische Erhebungen 2009

Anzahl der Unterrichtseinheiten im Bereich der EAEW 2009
(aufgegliedert nach Stoffgebieten)

Anzahl der Unterrichtseinheiten im Bereich der EAEW 2009

Anzahl der Teilnehmenden im Bereich der EAEW 2009

Anzahl der Teilnehmenden im Bereich der EAEW 2009

Erläuterungen

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist gegenüber Vorjahr 2008 leicht gestiegen, doch ohne signifikanten Veränderungen.

Unterrichtseinheiten: In den letzten Jahren hat die EAEW einen Rückgang der Unterrichtseinheiten zu verzeichnen, der sich jedoch abgeschwächt hat. Unter den Stoffgebieten nimmt Familienbildung/Pädagogik mit unverändert 45% weiterhin Platz 1 ein, gefolgt von Gesundheit auf Platz 2 (leicht gestiegen, 20%), Theologie kommt (trotz leichten Rückgangs bei den absoluten Zahlen) auf Platz 3 mit 11%, wohingegen Kreativität bei leichtem Rückgang (absolut und relativ) mit 11% auf Platz 4 steht.

Teilnahmen: Bei den Teilnahmen ist ein deutlicher Rückgang in den letzten drei Jahren zu beobachten. Die meisten Teilnahmen fallen in unveränderte Reihenfolge auf die Themenbereiche Theologie, Familienbildung, Kunst/Literatur, Gesundheit.

Während die vhs Zuwächse bei Teilnahmen und Unterrichtseinheiten vermeldete, stehen bei der EAEW einer steigenden Anzahl von Veranstaltungen ein deutlicher Rückgang bei den Teilnahmen und weiterhin ein leichter Rückgang bei Unterrichtseinheiten gegenüber. Dieser Trend dürfte sich auch bei einem Blick auf die Kirchliche Weiterbildung insgesamt bestätigen.

Statistische Erhebungen 2008

Anzahl der Unterrichtseinheiten im Bereich der EAEW 2008
(aufgegliedert nach Stoffgebieten)

Anzahl der Unterrichtseinheiten im Bereich der EAEW 2008

Anzahl der Teilnehmenden 2008

Anzahl der Teilnehmenden 2008

Erläuterungen

Zu den Veränderungen auf der Ebene der LageB:

Finanzierung: Das Gesamtvolumen ist anders als im Vorjahr leicht angestiegen. Die größte Rolle spielen nach wie vor die kirchlichen Zuschüsse; diese gingen erneut jedoch sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentual (von 39% auf 38%) zurück. Auch die Teilnehmerbeiträge gingen zurück, in absoluten Zahlen wie prozentual (von 31% auf 30%). Der Staatszuschuss stieg in 2013 prozentual etwas über den Wert von 2010 auf 17% (2010: 15%, 2011: 13%; 2012: 16%); hier schlug sich die angekündigte Erhöhung der Landeszuschüsse positiv nieder, wie ein Blick auf die absoluten Zahlen zeigt. Auf der Ausgabenseite spielen die Personalausgaben unverändert die größte Rolle; sie sind in absoluten Zahlen ebenso wie prozentual von 56% auf 58% leicht gestiegen.

Unterrichtseinheiten: Bei den Unterrichtseinheiten ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Einerseits ist wie im Vorjahr die Anzahl der Veranstaltungen insgesamt, insbesondere aber von Einzelveranstaltungen, zurückgegangen: Mit der gesunkenen Anzahl an Einzelveranstaltungen ist auch die Zahl der UE aus Einzelveranstaltungen gesunken (-10%). Andererseits ist anders als im Vorjahr die Zahl der Unterrichtseinheiten aus Kursen/Seminaren gestiegen. Die meisten Unterrichtseinheiten entfallen nach wie vor – trotz leichter Rückgänge - auf den Bereich Familienbildung mit 28%, an zweiter Stelle steht – leicht rückläufig - Theologie mit 21%, gefolgt von Gesundheit, Kreativität und Kunst/Literatur mit 16%.

Teilnahmen: Bei den Teilnahmen sind auch in diesem Jahr massive Rückgänge zu verzeichnen; erstmals werden weniger als 1 Mio Teilnahmen erreicht. Dies setzt die Entwicklung in den Jahren 2008 bis 2012 (Ausnahme: 2011) fort. Die meisten TN entfallen auf die Stoffgebiete Theologie:  (nur) dort wurde ein geringer Zuwachs erreicht, und zwar sowohl bei Kursen/Seminaren als auch ein etwas größerer bei Einzelveranstaltungen. Prozentual steht auf Platz 1 Theologie (32% gegenüber 31% im Vorjahr), gefolgt von Kunst/Literatur (26%) und Familienbildung (13%).